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Herren I

Saison 2014/15

Spielberichte der vergangenen Jahre sind übrigens im Archiv zu finden. Der neueste Spielbericht ist immer oben.
 

TTC Fortuna Passau III – TSV Siegenburg 9:6 (33:25)

Nichts mit dem erhofften Punktgewinn wurde es für die erste Mannschaft im letzten Spiel der Hinrunde beim starken Aufsteiger in Passau. Damit steht der TSV derzeit auf dem siebten Platz in der 1. Bezirksliga, dürfte aber zum Ende der Vorrunde ziemlich genau mit dem SV Kelheimwinzer den Abstiegsrelegationsplatz belegen – den erwartet klaren Sieg der Kreisstädter gegen den Tabellenvorletzten Landau diese Woche vorausgesetzt. Ein beruhigendes Polster für die Rückrunde sieht anders aus.
Ausschlaggebend für das 6:9 in Passau waren einmal mehr die Doppel, in denen die Gäste völlig leer ausgingen. In den vergangenen Spielrunden stets eine Stärke der Siegenburger, bedeuten sie nun schon seit einigen Wochen einen Nachteil. Dies zeigt auch ein Blick auf die Gesamtstatistik: In den Einzelbilanzen etwa liegen die Hallertauer auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten Teisbach, doch in den Doppeln weisen sie nach langer Zeit nun sogar ein negatives Verhältnis auf (16:17). Die zuletzt so starken Wolfgang Wagner/Karl Maul waren diesmal gegen das gegnerische Spitzenduo Rainer Lendner/Ibrahim Ertürk chancenlos, unerwartet schwach indes der Auftritt von Jens Ebbecke/Christian Wachsmuth beim 1:3 gegen Christian Lederer/Salim Rehan. Werner Zirbus/Wolfgang Wittl kamen gegen Manfred Hirschenauer/Lukas Jendrzej nach 0:2-Rückstand zwar noch in den Entscheidungssatz, mussten dort aber ebenfalls deutlich die Segel streichen. Mit einer 4:6-Bilanz (zuletzt 0:4) liegt das Dreierdoppel derzeit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Besser lief der erste Durchgang im Einzel: Christian Wachsmuth musste sich zwar dem starken Abwehrmann Lendner beugen (0:3), doch Ebbecke setzte sich ähnlich glatt mit 3:0 gegen den talentierten Lederer durch. Ein erfreulicher Doppelschlag gelang dann in der Mitte durch Wagner (3:0 gegen Ertürk) und Zirbus, der gegen Hirschenauer hauchdünn noch ein 0:2 umdrehte. Als Maul mit Jendrzejs Spiel nicht zurechtkam (1:3) und Wittl seinen Aufwärtstrend gegen den starken Rehan bestätigte (3:1), war Siegenburg nach dem ersten Durchgang mit 4:5 wieder dran. Dann aber ging erst mal gar nichts: Ebbecke fand in einem zeitweise tollen Spiel gegen Lendner zu spät in die Partie und vergab im dritten Durchgang zu viele Satzbälle, um die Wende noch erzwingen zu können. Wachsmuth gestattete Lederer nach gewonnenem ersten Satz mehr Freiheiten als nötig und unterlag 1:3, ehe Wagner dem nie aufsteckenden Hirschenauer nach fünf Sätzen ebenfalls gratulieren musste. Zirbus hatte dann gegen Ertürk erneut das Glück des Tüchtigen und gute Nerven, wehrte wie schon gegen Hirschenauer  Matchbälle ab und setzte sich noch 3:2 durch. Maul allerdings musste sich dem druckvollen Spiel von Rehan geschlagen geben (0:3), sodass Wittls 3:1 gegen Jendrzej nur noch Ergebniskosmetik blieb.
Der Auftakt der Rückrunde beginnt für die TSV-Erste dann gleich mit der maximalen Herausforderung, wenn am 9. Januar der verlustpunktfreie Tabellenführer TSV Deggendorf zu Gast ist. Mit Rückkehrer Florian Fischer hofft man den designierten Meister mehr fordern zu können als in der Hinrunde – auch wenn die Gäste laut TTR-Werten auf fünf von sechs Positionen teils deutlich besser besetzt sind als die Hallertauer.

Bericht von der Homepage aus Passau:
Fortuna III legt Reifeprüfung ab

Ein Husarenstück gelang der Dritten im letzten Heimspiel der Vorrunde. In einem ausgeglichenen Match konnte man den TSV Siegenburg nach großartigem Kampf mit 9:6 niederringen und belegt somit als Aufsteiger zur Halbzeit mit sensationellen 12:8-Punkten den vierten Tabellenplatz.
Voll ins Schwarze traf man mit der taktischen Umstellung der Doppel. Vor wenig Probleme wurden Lendner/Ertürk beim klaren 3:0 gegen Wagner/Maul gestellt. Für einen ersten Paukenschlag sorgte das Duo Lederer/Rehan gegen das Siegenburger Spitzendoppel Ebbecke/Wachsmuth. Am Ende stand nach fulminanter Leistung ein auch in dieser Höhe nicht zu erwartender 3:1-Sieg zu Buche. Jendrzej/Hirschenauer führten gegen Wittl/Zirbus ebenfalls schnell mit 2:0, mussten aber noch in den Entscheidungssatz, in dem sie dann aber souverän mit 11:6 die Oberhand behielten. Spitzenspieler Lendner beherrschte anschließend seinen Kontrahenten Wachsmuth nach Belieben und baute die Führung auf 4:0 aus. Für den Siebenburger Anschlusspunkt sorgte der bärenstarke Ebbecke gegen Lederer. Schon wie der sichere Sieger sah Hirschenauer nach schneller 2:0-Führung gegen Materialspieler Zirbus aus. Der Siegenburger steckte aber nie auf und wehrte im Entscheidungssatz zwei Matchbälle ab und brachte somit die Hallertauer wieder auf Tuchfühlung. Nachdem auch der unglücklich agierende Ertürk gegen Wagner in drei Sätzen das Nachsehen hatte, schmolz die komfortable Führung schnell auf 4:3 zusammen. Im hinteren Paarkreuz wurden erneut die Punkte geteilt. Jendrzej kam zu einem souveränen Erfolg über Maul. Rehan musste jedoch dem ausgeklügelten Spiel von Routinier Wittl Tribut zollen. Kurzen Prozess machte daraufhin Lendner im Spitzenduell gegen Ebbecke, einen der besten Spieler des vorderen Paarkreuzes. Mit knallharten Vorhandattacken und präzisem Abwehrspiel zwang er seinen Kontrahenten in drei hartumkämpften Sätzen in die Knie. Lederer hatte nur im ersten Satz Probleme mit Wachsmuth. Die Sätze zwei bis vier gingen klar an den Passauer Nachwuchsmann, der sich nach anfänglichen Startproblemen immer besser im Bezirksoberhaus zurechtfindet. Ein Wechselbad der Gefühle musste wieder einmal Hirschenauer über sich ergehen lassen. Schon deutlich auf der Verliererstraße liegend, warf er noch einmal alles in die Waagschale und kämpfte seinen Gegner Wagner knapp im Entscheidungssatz nieder. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Ertürk. Nach Vergabe eines Matchballes hatte er auch gegen den Defensivstrategen Zirbus knapp das Nachsehen im Entscheidungssatz. Morgenluft witterten die Siegenburger noch einmal nach dem Erfolg von Wittl gegen Jendrzej. Rehan behielt aber jederzeit kühlen Kopf und holte in der Partie gegen Maul den vielumjubelten neunten Zähler für die Fortunen.
Das Fortuna-Sextett blickt auf eine mehr als gelungene Vorrunde zurück. Nur wenige hatten den Aufsteiger so weit vorne auf der Rechnung, da die Vergangenheit oftmals schon bewiesen hat, dass die Neulinge bitteres Lehrgeld im Bezirksoberhaus bezahlen mussten. Auch heuer zieren mit dem SV Essenbach und dem TTC Landau die beiden anderen Aufsteiger das Tabellenende der Liga. Nichtsdestotrotz kann diese Vorrunde nur ein Etappensieg für die Dritte sein, da die Liga hinten extrem eng zusammen liegt. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur ganze vier Punkte und in der Rückrunde sind ausnahmslos alle Partien gegen die direkten Konkurrenten auswärts zu bestreiten. (Manfred Hirschenauer)
 

DJK SB Landshut III – TSV Siegenburg 7:9 (30:33)

Hauchdünn setzte sich die erste Mannschaft mit 9:7 beim Landesliga-Absteiger durch  und holte so zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf der 1. Bezirksliga. Wieder einmal sollte sich bewahrheiten, dass die Landshuter Halle für den TSV ein schwieriges Pflaster ist. Hätten die Gastgeber nicht auf ihre Nummer vier, Thomas Ruhland, verzichten müssen – es wäre wohl nichts mit dem Auswärtserfolg geworden.

Doch auch so war das Spiel aus Siegenburger Sicht holprig genug: Lediglich Jens Ebbecke/Christian Wachsmuth landeten in den Eingangsdoppeln gegen Matthias Porr/Daniel Minge einen Sieg (3:1), in den beiden weiteren Paarungen zogen die Hallertauer in jeweils fünf Sätzen den Kürzeren. Zeigten Wolfgang Wagner/Karl Maul  gegen das gegnerische Spitzendoppel Markus Betz/Walter Mühlig noch eine ansprechende Leistung, setzten Werner Zirbus/Wolfgang Wittl gegen Bernhard Landkammer/Uli Adelmann ihren Abwärtstrend der vergangenen Wochen fort.

Ausgeglichen verlief die Partie auch in den Einzeln. Matchwinner für die Gäste war letztlich das mittlere Paarkreuz mit drei Siegen: Wolfgang Wagner bestätigte seine ausgezeichnete Form der Vorrunde und überließ weder Landkammer noch Porr einen Satzgewinn, bog  gegen Letzteren anfangs sogar ein 5:10 in ein 12:10 um. Zirbus tat sich gegen den Abwehrspezialisten Landkammer erwartungsgemäß schwer (0:3), behauptete sich dafür aber unerwartet klar gegen Porr (3:0). Auch Ebbecke knüpfte im vorderen Paarkreuz wieder an seine sehr guten Leistungen an, ließ sich von Satzrückständen nicht beeindrucken und punktete sowohl gegen Mühlig (3:1) als auch gegen Betz (3:2). Christian Wachsmuth war zwar in allen Sätzen irgendwie dabei, vermochte aber den Sack nie zuzumachen. Auch im hinteren Paarkreuz, in dem man sich Vorteile erhofft hatte, musste Siegenburg arg kämpfen. Wittl fand gegen den volles Risiko gehenden Adelmann erst nach zwei Sätzen in die Partie und gewann noch knapp 3:2, ehe er Minge sicher mit 3:1 niederhielt. Maul bekam in beiden Begegnungen nur unzureichend den Aufschlag seiner Gegner in den Griff, unterlag jeweils 1:3. So musste einmal mehr das Schlussdoppel entscheiden, in dem Ebbecke/Wachsmuth im Gegensatz zum Dingolfing-Spiel diesmal das bessere Ende für sich hatten. Nach 2:5 im Schlusssatz gewannen sie gegen Mühlig/Betz, die bis dahin eine 10:1 Bilanz aufzuweisen hatten, noch 11:7 und somit für den TSV die ganze Partie.

Das letzte Vorrundenspiel führt die Siegenburger nun zum starken Aufsteiger nach Passau: Trotz der großen Herausforderung möchte man nicht unbedingt mit einer Niederlage zurückkehren, um zumindest mit einem ausgeglichenen Punktestand in die Weihnachtspause zu gehen.
 

TSV Siegenburg  - TV Dingolfing 7:9 (34:36)

Eine bittere Pille mussten die Siegenburger Herren im Abstiegskampf der 1.Bezirksliga schlucken. Nach fast vier Stunden Spielzeit musste man dem TV Dingolfing gratulieren, der sich in einem gutklassigen und spannenden Spiel mit 9:7 durchsetzte. Bitter deswegen, weil man in zwei Spielen gleich mehrere Matchbälle vergab, sowohl im Dreierdoppel als auch im Spiel der beiden Spitzenspieler.
Der Reihe nach: Die BMW – Städter packten – wie schon so oft – Gottfried Kontopidis (für den grippekranken Ritter) aus, der in Siegenburg immer zu großer Form aufläuft. Auch dieses Mal stach gleich dieser Joker, als Horst Schwab und Kontopidis gegen das Siegenburger Einserdoppel Jens Ebbecke/Christian Wachsmuth mit 3:1 gewannen. Zunächst konnte diese Scharte noch ausgemerzt werden, da Wolfgang Wagner / Karl Maul sich zum wiederholten Male mit einer ganz starken Leistung gegen das gegnerische Spitzendoppel (Manfred Klein/ Karel Urban) knapp durchsetzen konnten.
Als dann allerdings Wolfgang Wittl und Werner Zirbus nach einer 2:1 Satzführung und 9:4 bzw. 10:8 Führung in Satz 4 noch gegen Hans Gerstorfer und Ludwig Geigenberger unterlagen, gab es auf Hausherrenseite erstmals lange Gesichter. Dies setzte sich im Spitzenpaarkreuz fort: Jens Ebbecke, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wurde von Schwab förmlich überrollt und nachdem Wachsmuth sehr knapp gegen Urban unterlag, stand es bereits 1:4. Im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt: Klein, der an diesem Tag nicht zu bezwingen war, setzte sich gegen Zirbus letztlich sicher in 5 Sätzen durch; ebenso wie Wagner gegen Gerstorfer. Dem starken hinteren Paarkreuz der Hausherren blieb es vorbehalten, das Team im Spiel zu halten. Wittl (gegen Kontopidis) und Maul (gegen Geigenberger) siegten jeweils mit 3:1.
Im vorderen Paarkreuz fiel dann die Vorentscheidung: Urban konnte gegen Ebbecke ein 7:10 in Satz 5 noch drehen und triumphierte nach Abwehr von 5 Matchbällen. Zeitgleich unterlag Wachsmuth in 5 Sätzen gegen Schwab – 4:7. Wagner verlor dann trotz großem Kampfgeist gegen Klein, während am Nebentisch Zirbus Gerstorfer nach Belieben beherrschte.  Erneut kam Siegenburg zurück: Wittl bezwang in einem hochklassigen Spiel (nach Aussage beider Spieler war es ihre jeweils beste Saisonleistung) Geigenberger hauchdünn und auch der an diesem Abend ungeschlagene Maul siegte gegen Kontopidis. Nun musste das Schlussdoppel entscheiden. Ebbecke / Wachsmuth blieben aber an diesem Tag sieglos, so konnte Dingolfing beide Punkte mit nach Hause nehmen.
Durch den gleichzeitigen Sieg von Landshut III (Siegenburgs nächster Gegner) in Kelheimwinzer ist nun der Abstiegskampf noch härter als zuvor und die Hallertauer stehen im kommenden Spiel schon wieder unter Zugzwang. Abschließend sollte man noch anmerken, dass diese Partie mit Sicherheit eine Werbung für den TT-Sport war. Etliche Zuschauer, tolle Ballwechsel, Emotionen, Hochspannung und dennoch eine wohltuend faire Atmosphäre sorgten dafür.
Noch ein statistisches Detail: Erstmals seit fast 12 Jahren verlor man ein Spiel, in dem man 34 Sätze oder mehr gewann. (Seinerzeit 7:9 (35:32) gegen Passau am 23.11.2002)

Bericht von der Dingolfinger Homepage:
TVD gewinnt in Siegenburg mit 9:7

Mit einer gehörigen Portion Respekt und einem mulmigen Gefühl im Bauch, startete die Erste Mannschaft am letzten Freitag ihre Reise zum Auswärtsspiel beim TSV Siegenburg. Zu allem Übel meldete sich Roland Ritter auch noch krank. Für ihn sprang Ludwig Geigenberger kurzfristig ein. Die kleine Sporthalle der Hallertauer war seit jeher kein gutes Pflaster für Dingolfinger Tischtennismannschaften. An diesem Tag sollte es aber anders kommen und keiner der Beteiligten wird dieses Match so schnell vergessen. Nach rekordverdächtigen vier Stunden Spielzeit war der Jubel groß, als Karel Urban und Manfred Klein im entscheidenden letzten Doppel ihren zweiten Matchball zum 9:7 Endstand verwandelten.
Zuvor schenkten sich beide Teams nichts. In einem Spiel auf Augenhöhe erwischte der TVD den besseren Start. Nach den Erfolgen von Schwab/Kontopidis und Gerstorfer/Geigenberger und zwei gewonnenen Einzeln im Spitzenpaarkreuz, ging man schnell mit 4:1 in Führung. Diese gab man auch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. In der Mitte teilte man sich die Punkte. Hans Gerstorfer verlor gegen Wagner nach verpasstem Start mit 2:3 Sätzen, während Manfred Klein den personifizierten Angstgegner des TVD, Werner Zirbus, mit dem gleichen Ergebnis niederhielt. Besonders das hintere Paarkreuz der Gastgeber spielte nun stark auf. Ludwig Geigenberger und Gottfried Kontopidis unterlagen ihren Kontrahenten Maul und Wittl jeweils in vier Sätzen. Der Spielstand nach der ersten Einezlrunde war auf nur noch 4:5 für den TVD geschrumpft.
Ein entscheidende Rolle für den späteren Ausgang der Partie folgte im zweiten Vergleich der jeweiligen Spitzenspieler. Karel Urban und Horst Schwab hielten sich auch im zweiten Vergleich gegen Ebbecke und Wachsmuth schadlos und verbuchten zum ersten mal in der Saison die volle Punkteausbeute. Allerdings waren die Partien hart umkämpft und auch das Glück war in dieser Phase auf Seiten der Gäste. Kapitän Manfred Klein erhöhte im Anschluß mit einem klaren Viersatzerfolg gegen Wagner auf 8:4 für den TVD. Doch die Gastgeber steckten nie auf und spielten ihre Vorteile an den Positionen 4-6 ihrerseits wieder aus. Das letzte Doppel musste die Entscheidung bringen. Für den TVD zählte nach drei Niederlagen in Serie nur ein doppelter Punktgewinn, den das zuletzt formschwache Spitzendoppel Urban/Klein gegen Ebbecke/Wachsmuth in vier Sätzen letzendlich eintütete.
 

TSV Siegenburg – FC Teisbach 9:5 (33:24)

Einen schönen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt der 1. Bezirksliga feierte der TSV mit dem 9:5 gegen den bis dahin noch ungeschlagenen FC Teisbach (11:1 Punkte). Die Hallertauer erwischten gleich einen glänzenden Start: Jens Ebbecke/Christian Wachsmuth setzen sich 3:1 gegen Stefan Aich/Michael Strebl durch, während Wolfgang Wagner/Karl Maul gegen das noch unbesiegte Spitzendoppel Joseph Sommer/Felix Wölbl für einen Paukenschlag sorgten (ebenfalls 3:1). Werner Zirbus/Wolfgang Wittl versäumten es dann, nach mäßiger Leistung gegen Heinz Köstler/Josef Erl, die Führung weiter auszubauen (1:3).
Letztlich blieb diese Niederlage allerdings folgenlos, denn die Hausherren zeigten sich in den Einzeln auf der Höhe: Ebbecke und Wachsmuth schlugen im vorderen Paarkreuz den ehemaligen Bayernligaspieler Wölbl jeweils sicher, mussten sich aber nicht unerwartet dem kompletten Spiel des starken Sommer (zuletzt 33:2 Spiele) beugen. In der Mitte bestätigte Wagner seine hervorragende Verfassung mit zwei Siegen gegen Strebl und Aich, während Zirbus ein weiteres Mal die Erfahrung machen musste, dass die beiden Teisbacher bestens auf sein Noppenspiel eingestellt sind. Den Sack zu machten Wittl und Maul im hinteren Paarkreuz, die sich beide knapp gegen Köstler behaupteten. Wittl  hatte zudem mit dem Material von Erl keine Probleme – Endstand 9:5.
In einem weiteren Heimspiel am Freitag gegen den TV Dingolfing hofft man im Siegenburger Lager, an diese Leistung anknüpfen zu können. Leicht wird die Aufgabe gegen die Gäste, die bereits unter Druck stehen, jedoch keineswegs.

Bericht von der Teisbacher Homepage:
Erste Saisonniederlage gegen Siegenburg
Erste Mannschaft verliert mit 9:5

Jetzt hat es auch die erste Mannschaft der Tischtennisabteilung erwischt: gegen den unangenehmen Gegner aus Siegenburg musste man eine 5:9 Niederlage hinnehmen.
Man war sich schon vor dem Spiel darüber klar, dass es ein heißer Kampf werden würde, denn auch in der letzten Saison musste man eine 9:7 Niederlage in Siegenburg hinnehmen. Und auch diesmal erwischte man einen denkbar schlechten Start. Zwei Anfangsdoppel – und es stand 0:2. Köstler/Erl retteten wenigstens das 1:2, mit dem man in die Einzel ging. Hier zeigte Joseph Sommer einmal mehr seine Extra-Klasse, er war auch an diesem Abend erneut nicht zu bezwingen und steuerte allein zwei weitere Zähler hinzu. Die anderen beiden Punkte gewannen Stefan Aich und Michael Strebl mit jeweils einem Einzel. Alle anderen Einzel holten sich die Gastgeber, die damit auch den Gesamtsieg davontrugen und den Teisbachern die erste Niederlage der laufenden Saison beibrachten.
 

TSV Deggendorf – TSV Siegenburg 9:4 (30:19)

Eine achtbare Vorstellung zeigte der TSV beim Titelanwärter in Deggendorf. Die Entscheidung, die Doppel umzustellen, wäre beinahe voll aufgegangen. Werner Zirbus/Wolfgang Wittl gewannen als Einserdoppel nach starkem Auftritt glatt gegen Erwin Schnelldorfer/Jiri Abraham, den Angstgegnern von Jens Ebbecke/Christian Wachsmuth. Diese schlugen sich gegen Uli Hosse/Jiri Sulc ordentlich, trauerten letztlich aber zu lange den vergebenen Chancen im ersten Satz nach. Auf Siegeskurs schienen Wolfgang Wagner/Karl Maul im Dreierdoppel nach 2:0-Führung gegen Michal Vyleta/Andreas Schattauer, mussten das Spiel aber letztlich doch noch abgeben – 1:2.
Auch in den Einzeln zeigte sich, warum Deggendorf die Meisterschaft in diesem Jahr kaum streitig zu machen sein wird: Zu ausgeglichen ist die Mannschaft besetzt, kein einziger Schwachpunkt auszumachen. Ebbecke bestätigte seine derzeitige Top-Verfassung, als er den noch ungeschlagenen Sulc beim 2:3 an den Rand einer Niederlage brachte und den ehemaligen Oberligaspieler Hosse sicher 3:1 bezwang. Wachsmuth musste beiden Gegnern gratulieren. Wagner und Zirbus hielten sich gegen Abraham schadlos, mussten sich gegen den abgezockten Schnelldorfer aber mit nur einem Satzgewinn begnügen. Im hinteren Paarkreuz war Wittl gegen den druckvollen Schattauer ebenso chancenlos wie Maul gegen Abwehrmann Vyleta. Trotzdem lässt die Spieldauer von fast drei Stunden erahnen, dass man den hohen Favoriten als Mannschaft phasenweise durchaus gefordert hat.

Bericht von der Deggendorfer Homepage:
TSV Deggendorf - TSV Siegenburg 9:4

Die Gäste aus Siegenburg erwiesen sich als der erwartet schwere Gegner. Es entwickelte sich von Anfang an eine interessante Partie mit tollen Ballwechseln. Entscheidend für den Sieg unserer 1. Mannschaft war sicherlich der gute Start. Nach zwei Erfolgen in den Doppeln durch Uli Hosse/Jiri Sulc und Michal Vyleta/ Andreas Schattauer legte das vordere Paarkreuz mit Sulc und Hosse nach und stellte auf ein beruhigendes 4:1. Ein tolles Spiel zeigte hierbei Sulc gegen den stärksten Gästespieler Jens Ebbecke. Der junge Deggendorfer fand nicht zu seinem normalen Spiel, das durch krachende Schläge auf der Vor- und Rückhandseite geprägt ist. Er zeigte aber eindrucksvoll, dass er auch ein sehr gutes B- Spiel aufziehen kann und knackte Ebbecke letztlich, in dem er ihn in lange Ballwechsel aus der Halbdistanz zwang.
In der Mitte wurden die Punkte geteilt. Erwin Schnelldorfer gewann relativ problemlos gegen Wagner und Jiri Abraham wählte nicht unbedingt die beste Taktik gegen den Materialstrategen Zirbus. Eine klare Überlegenheit hatten die
Deggendorfer im hinteren Paarkreuz. Andreas Schattauer gewann gegen Wittl ebenso souverän wie Michal Vyleta gegen Maul in drei Sätzen. Somit stand es nach dem ersten Einzeldurchgang bereits 7:2 für die Heimmannschaft.
Jiri Schulc demontierte anschließend Wachsmuth und erhöhte auf 8:2. Uli Hosse verlor in einem interessanten Match gegen Ebbecke in vier Sätzen und Jiri Abraham unterlag knapp im fünften Satz gegen Wagner. Den Schlusspunkt setzte Erwin Schnelldorfer, der eindrucksvoll zeigte, wie man Materialspieler zu Fehlern zwingt. Er ließ gegen Zirbus nichts
anbrennen und besorgte den 9:4 Endstand.
Nun ist die Hälfte der Vorrunde gespielt und unsere 1. Mannschaft hat mit 10:0 Punkten den Startrekord aus der vorletzten Saison übertroffen, als man bei 8:0 Punkten das erste Spiel abgeben musste. Mit Freyung, Dingolfing und Siegenburg hat man auch schon drei schwere Brocken aus dem Weg geräumt. Die Mannschaft befindet sich in hervorragender Verfassung, was vielversprechend für den weiteren Saisonverlauf ist.


TV Freyung - TSV Siegenburg 9:6 (31:19)
TSV Siegenburg - SV Essenbach 9:2 (28:11)

Nachdem man in der Vorwoche auswärts beim letztjährigen Vizemeister TV Freyung mit 6:9 unterlagen war (an allen Siegenburger Zählern waren die bärenstarken Jens Ebbecke und Wolfgang Wagner beteiligt), gab es im darauffolgenden Spiel wieder ein Erfolgserlebnis für den gastgebenden TSV. Der Aufsteiger SV Essenbach wurde klar beherrscht und mit 9:2 in die Schranken verwiesen. Lediglich Christian Wachsmuth und Werner Zirbus mussten eine Partie abgeben. Im Doppel findet man immer mehr zu alter Stärke zurück, alle drei Partien gingen an Siegenburg.  Souverän war erneut die Vorstellung von Spitzenspieler Jens Ebbecke, der seine Erfolgsbilanz auf nunmehr 8:0 Siege ausbauen konnte. Am kommenden Wochenende ist man beim designierten Meister TSV Deggendorf krasser Außenseiter; man will sich aber möglichst teuer verkaufen, um Selbstvertrauen für die folgenden fünf (entscheidenden) Spiele der Vorrunde zu "tanken".

Bericht von der Essenbacher Homepage:
Essenbachs erste Herrenmannschaft hingegen musste an diesem Wochenende die dritte Niederlage in Folge einfahren. Gegen den TSV Siegenburg fuhren Zimmer, Pauls, Wenninger K., Neubert, Wenninger A. und Ecker mit einer 9:2 Niederlage nach Hause und landet damit auf dem 10 Tabellenplatz. Die Punkte für Essenbach holten Zimmer und Wenninger K.


TSV Siegenburg - TTC Landau/Isar 9:1 (28:11)
DJK Haselbach - TSV Siegenburg 9:3 (31:19)

Zwei Zähler aus zwei Spielen gab es für die Siegenburger Tischtennis Herren am vergangenen Wochenende. Dabei war das Glück etwas ungleich verteilt, sonst wäre sogar noch mehr drin gewesen. Zunächst hatte man in eigener Halle den Aufsteiger vom TTC Landau an der Isar zu Gast. Beim hohen 9:1 Sieg musst lediglich Karl Maul seinem Gegner Manuel Völke gratulieren. Zwei weitere Partien waren sehr knapp, hier siegten Werner Zirbus/Wolfgang Wittl mit 15:13 im Entscheidungssatz bzw. Zirbus in seinem Einzel sogar mit 19:17 im fünften Satz. Dabei hätte man hier auf das Quäntchen Glück durchaus verzichten können, denn alle anderen Matches gingen klar an die Hausherren.

Tags darauf stand man beim Titelaspiranten DJK Haselbach an den Platten. Hier lief es genau anders herum. Alle drei Doppel gingen knapp im Entscheidungssatz an die starken Gastgeber, was schon eine kleine Vorentscheidung war. Als dann im hinteren Paarkreuz Karl Maul und Wolfgang Wittl einen 2:0 Vorsprung bzw. hohe Satzführungen nicht ins Ziel bringen konnten, war die Partie entschieden. So blieb es bei zwei Punkten des gut aufgelegten Jens Ebbecke und einem Sieg von Wolfgang Wagner.
Aus den nächsten zwei Partien in Freyung und gegen Aufsteiger Essenbach sind wiederum zwei Punkte das Minimalziel.

Bericht von der Homepage in Haselbach:
DJK Haselbach nach Erfolg gegen Siegenburg Tabellenführer

Mit einem 9:3-Heimsieg gegen den TSV Siegenburg bleibt die DJK Haselbach in der 1. Tischtennis-Bezirksliga weiterhin ohne Punktverlust. Bereits nach den Eröffnungsdoppeln wurde der Grundstein gelegt. Die Kombinationen Schäfer/Schäfer, Heller/Semsch sowie Winkler/Hager konnten allesamt ihre Partien im Entscheidungssatz für sich entscheiden.
Der glänzend aufgelegte Veit Heller legte mit einem fein herausgespielten Dreisatz-Erfolg gegen Christian Wachsmuth nach. Beim anschließenden Duell der beiden Linkshänder zog Adrian Winkler gegen Jens Ebbecke den Kürzeren. Der in dieser Saison noch ungeschlagene Rüdiger Schäfer ließ den Noppenstrategen Werner Zirbus keine Luft zum atmen. Sein Bruder Jochen unterlag etwas überraschend dem sicher agierenden Wolfgang Wagner. Im hinten Paarkreuz folgten zwei weitere Zähler. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und 0:2-Satzrückstand stellte Fabian Semsch seine Strategie um und drehte das Match gegen den erfahrenen Karl Maul. Tobias Hager wiederholte seinen Vorjahressieg gegen den Ex-Bayernligaspieler Wolfgang Wittl. Abwehrspieler Veit Heller lag gegen Ebbecke bereits aussichtreich in Führung, ehe der Siegenburger sich steigerte und in der Verlängerung des Entscheidungssatzes die Oberhand behielt. Adrian Winkler bestätigte seine zuletzt aufsteigende Form und feierte einen sicher herausgespielten Sieg gegen Wachsmuth. Leitwolf Rüdiger Schäfer setzte durch seinen Erfolg gegen Wagner den Schlusspunkt. Nach dem 3. Spieltag ist die DJK Haselbach nun Tabellenführer.


TSV Siegenburg – SV Kelheimwinzer 8:8 (31:31)

Ohne Sieger endete das Spiel der beiden besten Tischtennismannschaften im Landkreis, und auch bei den (letztlich) bedeutungslosen Sätzen trennten sich der TSV Siegenburg und SV Kelheimwinzer unentschieden. Wer nach gut drei Stunden Spielzeit aber in die Gesichter der Akteure blickte, wusste, dass die Siegenburger mit dem Ergebnis besser leben konnten: 4:8 lagen sie im Auftaktderby in der höchsten niederbayerischen Spielklasse bereits zurück, ehe sie nach einem Schlussspurt noch ein 8:8 retteten.
Kelheimwinzer, das bereits ein Spiel hinter sich hatte, begann fulminant: Sowohl Stefan Schwindl/Markus Giesl (3:0 gegen Wolfgang Wagner/Karl Maul) als auch Marcel Havlicek/Robert Wocheslander (3:0 gegen Jens Ebbecke/Christian Wachsmuth) ließen ihren Gegnern keine Chance. Werner Zirbus/Wolfgang Wittl hielten für die Gastgeber gegen Tomas März/Martin Brandl ebenfalls mit einem 3:0 zumindest den Anschluss.
Im vorderen Paarkreuz spielte Kelheimwinzer erwartungsgemäß seine Dominanz aus. Havlicek und Schwindl gestatteten Ebbecke und Wachsmuth lediglich Satzgewinne, aber keinen Sieg. Dem von Siegenburger Seite erhofften Punkt am nächsten kam Wachsmuth. Er hatte den Tschechen Havlicek im Entscheidungssatz mit zwei Matchbällen bereits am Rande der Niederlage, musste sich aber in der Verlängerung noch unglücklich geschlagen geben.
Vorteile erhoffte sich Siegenburg im mittleren und hinteren Paarkreuz, und so kam es auch: Mann des Spiels auf Seiten der Gastgeber war Werner Zirbus, der erst den starken Tschechen März und dann seinen früheren Vereinskameraden Giesl in Schach hielt. Wagner bewahrte gegen Giesl in den knappen Phasen die Nerven, musste seinem Angstgegner März allerdings gratulieren.
Enttäuschend war zunächst der Auftritt des Siegenburger Kapitäns Wittl, der gegen Brandl gleich in zwei Durchgängen Satzbälle vergab und überraschend 1:3 unterlag. Dafür steigerte er sich zu einem letztlich sicheren 3:0 gegen Wocheslander. Durchweg souverän hingegen die Vorstellung von Maul, der seine guten Trainingseindrücke mit ungefährdeten Siegen gegen Wocheslander und Brandl untermauerte. Somit hatten Ebbecke/Wachsmuth im Schlussdoppel gegen Schwindl/Giesl noch die Chance, für Siegenburg einen Punkt sicherzustellen. Dies gelang nach einer kämpferischen Leistung mit einem hauchdünnen Fünfsatz-Erfolg. Als der Winzerer Mannschaftsführer Schwindl den Gastgebern nach einem fairen Derby zu einem gewonnenen Punkt gratulierte, erntete er denn auch keinen Widerspruch – wenngleich auch die Gastgeber mancher verpasster Chance nachtrauerten.
Für Siegenburg geht es am Wochenende mit einem Doppelstart weiter: Am Freitag, 15 Uhr, ist Aufsteiger TTC Landau zu Gast in der TSV-Halle; weitaus höher hängen die Trauben dann am Samstag bei der noch verlustpunktfreien DJK Haselbach.